
Anreise
Flüge
Der internationale Flughafen "Capodichino" in Neapel ist mit vielen Charter- und
Linienflügen erreichbar.
Oftmals günstige Charterflüge von allen größeren Flughäfen in Deutschland, der
Schweiz und Österreich bieten folgende Airlines von Ostern bis Anfang November
an.
Informieren Sie sich auch nach Last-Minute-Flügen bei diesen Gesellschaften.
Linienflüge mit der Lufthansa gehen direkt von München nach Neapel. Mit der Alitalia mit Zwischenlandung in Rom oder Mailand nach Neapel. Flüge mit der British Airways über London sind nur wenig teurer als andere Linienflüge und die KLM bietet Flüge nach Neapel über Amsterdam an.
Bahn
Europäische Bahnverbindungen finden Sie im Internet unter:
Von Mai bis Ende September stehen Autoreisezüge zur Verfügung.
Günstige Schlaf- und Liegewagen fahren täglich von München nach Neapel ohne das
man umsteigen muss. Fahrzeit 15 Std.
Auto
Die Reiseroute aus Deutschland, der Schweiz und Österreich laufen bei "Bologna"
zusammen. Von dort sollte man die A1 über "Florenz" und "Rom" bis nach "Neapel"
nehmen.
Fahrzeugschein, Führerschein und Nationalkennzeichen sind Pflicht. Denken Sie
auch an einen Auslandsschutzbrief und die grüne Versicherungskarte.
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit in Italien beträgt auf Autobahnen 130 km/h,
auf Landstraßen 90 km/h und in Ortschaften 50 km/h. Es bestehen Helm- und
Gurtpflicht und die Promillegrenze beträgt 0,8.
Es ist verboten Reservekanister mitzuführen und mit dem Handy ohne
Freisprechanlage zu telefonieren.
Für die Benutzung der schweizer und österreichischen Autobahnen wird eine
Vignette fällig, die bei den Raststätten in Grenznähe erhältlich sind.
Die italienischen Autobahnen erheben eine Mautgebühr, die in bar, aber auch
bargeldlos, direkt an den Mautstellen, bezahlt werden. Die Route Brenner–Neapel
kostet ungefähr € 45,00.
Kostenpflichtige Pannenhilfe leistet durchgehend der italienische Automobilclub
ACI, erreichbar unter der Telefonnummer: 800116800
Die ADAC-Notrufnummer in Mailand erreichen Sie unter der Tel.Nr.: 02 / 661519
Unfallrettung und Polizeiruf für ganz Italien: 112
Auch wenn es dank neuer Gesetze etwas "gesitteter" auf den Straßen zugeht,
sollte man mit einem gesunden Nervenkostüm aufwarten können, um dem
Straßenverkehr besonders in Neapel gewachsen zu sein. Umsichtigeres Fahren
ist erforderlich, da sich das Verhalten der Fußgänger und vor allen Dingen
der Zweiradfahrer ganz gewaltig von nordeuropäischen Ländern unterscheiden.
Das Miteinander auf italienischen Straßen ist weniger rücksichtslos, sondern
wird von den Italienern eher als sportliche Herausforderung gesehen.
Das Parken kann zu einem echten Problem werden. Schwarz-gelbe und gelbe
Markierungen am Straßenrand verkünden absolutes Halteverbot. Das gleiche gilt
für Schilder mit der Beschriftung: "Zona Rimozione", "Sosta Vietata" und
"Passo Carabile".
Blaue Markierungen zeigen gebührenpflichtige Parkplätze auf. Tickets hierfür
findet man im Automaten oder in der mit einem "T" gekennzeichneten Bar. Dabei
handelt es sich manchmal um "Parcheggi Gratta e Sosta". Diese Parkscheine werden
wie ein Rubbellos mit den nötigen Informationen versehen. Datum, Uhrzeit etc.
Diese sollen dann gut sichtbar im Auto verbleiben. Mehrere Stunden sind durch
mehrere Tickets möglich.
Bei manchen Parkhäusern oder Parkplätzen muss der Autoschlüssel im Auto
verbleiben, da die Parkwächter aus Platzmangel die Autos hin und her rangieren
müssen. Uns ist nicht ein Fall von Missbrauch zu Ohren gekommen. Trotzdem sollten
keine Wertgegenstände im Auto verbleiben.
Bewachte Parkplätze sind:
- Sannazzaro, Piazza Sannazzaro, 142 (Mergellina)
- Interscambio-Autosilo Brin, Via B. Brin (Nähe Piazza Garibaldi) 24 Std.!
Alle Angaben ohne Gewähr.
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